Eine wiedergefundene Zeit

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Der Südwesten im Spätsommer – eine Reise durch Midi, Périgord und Aquitanien: Toulouse – Carcassonne – Albi – Sarlat – St. Léon-en-Vézère – Monbazillac – Bordeaux – Arcachon – die Düne von Pilat – La Rochelle – St. Émilion – Moissac.

In Albi war ich zuletzt, als die Welt und ich noch jung waren. Ich hatte damals noch keinen Zugang zu so vielen Aspekten der Schönheit gefunden, aber ich weiß, dass ich, aus der Rue Ste. Cécile heraustretend auf diesen Platz, von dem aus man diese absolut unfassbare Apsis sieht, schon damals innerlich auf die Knie gesunken bin.

Heute sehe ich mehr, ich habe einen Blick bekommen für Licht, für Erstrangiges und für Tiefes. Ich weiß auch ein bisschen mehr, zum Beispiel dass die Menschen der Romanik durch ihre bildhauerischen Werke „hindurchgesehen“ haben. Sie haben hinter der äußeren, durchsichtigen Form das Wesentliche gesehen, das Spirituelle, das, was zählt.

In Toulouse und Moissac begegnet man der Romanik als ob sie nicht von gestern wäre, als ob sie von jenem alten Mann eben geschaffen worden wäre, der im Café gegenüber seinen Suze schlürft und lächelt.

Mehr zu sehen und mehr zu wissen heißt nicht mehr zu haben. Vielleicht habe ich damals, als das Wünschen noch geholfen hat, noch durchsehen können durch das Äußere, vielleicht konnte ich dem, worum es geht, noch näherkommen. Die Troubadoure Aquitaniens haben davon gesungen, vom Glück, das nur reinen Seelen verheißen ist, von Parsifal und vom Gral, den dort die Albigenser versteckt haben, am Montségur, als alles verloren war. Die Pilger auf dem Weg nach Santiago sind auf jenen Strassen gegangen, einem ungewissen Schicksal entgegen, jedoch in der Gewissheit des richtigen Weges.

Die Welt ist älter geworden, das muss sie wohl, und ich bin es auch. Wir wissen so viel, wir glauben so wenig, wir ahnen noch, wie viel wir nicht mehr spüren, und das geht auch vorbei. In Frankreichs Südwesten kommt man Europa dort nahe, wo es am größten war als es jung war. In Albi wieder niederknien zu dürfen war schön. Aber das ist dort alles.

„But I was so much older then
I’m younger than that now.“

Bob Dylan, My Back Pages

Mehr Bilder: https://picasaweb.google.com/akriegelstein/ToulouseBordeauxMidiPerigordAquitanien?authuser=0&feat=directlink

Für die Teilnehmer dieser Reise, die dabei AIRBUS besucht haben – wie der 380er heute innen aussieht, sieht man hier: http://www.kriegelstein.eu/?p=377

 

Look Back in Anger

To-morrow, and to-morrow, and to-morrow,
Creeps in this petty pace from day to day,
To the last syllable of recorded time;
And all our yesterdays have lighted fools
The way to dusty death. Out, out, brief candle!
Life’s but a walking shadow, a poor player
That struts and frets his hour upon the stage
And then is heard no more. It is a tale
Told by an idiot, full of sound and fury
Signifying nothing.“
 — Macbeth (Act 5, Scene 5, lines 17-28)

 

Man muss auch seine Irrtümer eingestehen können. Den folgenden Text habe ich vor zwölf Jahren geschrieben, kurz bevor der Euro eingeführt wurde. Ich glaube nicht, dass ich völlig unrecht hatte, aber ich hatte die Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik überschätzt. Und ich hatte die Gier unterschätzt. Außerdem hatte ich mich für einen Pessimisten gehalten. Mit dem, was gerade passiert, hatte ich nicht gerechnet. Ich hätte das nicht für möglich gehalten. Ich kann es immer noch nicht glauben.

Es hätte auch anders kommen können. Wie, steht hier.

„Warum wir uns über den €uro freuen könnten

 Manchmal sollte man spaßeshalber einen Globus verkehrt herum in seine Fassung schrauben, um sich jedesmal, wenn es auffällt, darauf aufmerksam zu machen, dass nichts sein muss wie wir es gewohnt sind. Überhaupt kann man sich die Welt nicht oft genug ansehen. Dabei kann einem auffallen, dass Europa nur ein relativ kleiner Wurmfortsatz Asiens ist. Und doch waren es diese paar hunderttausend Quadratkilometer, von denen aus die Welt, wie wir sie kennen, zu ihr gemacht wurde, im Guten wie im Bösen.

Es gab eine Phase in der Geschichte, im Labyrinth der Zeit so lang wie der Flügelschlag eines Schmetterlings, in der sich das entschieden hat: um das Jahr 1470 hatten das China der Ming und die moslemischen Reiche im Nahen Osten und in Afrika ebenso sehr wie Europa die Hoffnung auf Ausdehnung ihrer Hemisphäre, wirtschaftlich, kulturell und politisch. Eine Generation später hatten europäische Reiche das Rennen gemacht. Über die Gründe streiten Historiker immer noch mit Leidenschaft: sie waren geographischer, wirtschaftlicher, politischer und philosophischer Natur. Sie hatten zu tun mit dem Einsatz des Schwarzpulvers wie des Buchdrucks, mit dem Schiffbau und dem Geldverkehr, der Landwirtschaft, mit Mäzenatentum und Erbfolgen.

Als 1492 Kolumbus die Neue Welt erreicht und die spanische Krone die Mauren aus Iberien zurück nach Afrika vertrieben hatten, waren das symbolische Meilensteine, mit denen wir den Beginn der Neuzeit festlegen. Die hervorragende Schau im Kunsthistorischen Museum hat die Auswirkungen eindrucksvoll beleuchtet: das Reich Karls V., in dem die Sonne nicht unterging, war das größte aller Zeiten geworden. Viel wichtiger war, dass in jenen Jahrzehnten das Bild des modernen Menschen geboren wurde, und das der Welt, wie er sie sah. Während so faszinierende Persönlichkeiten wie Karl V., Franz I. von Frankreich, die Medici in der Toskana, Heinrich VIII. von England, Päpste wie Julius II. oder Alexander Borgia regierten, fanden revolutionäre Umwälzungen auf allen Gebieten statt: der Buchdruck hatte Auswirkungen in Breitenwirksamkeit, wie erst das Internet die Welt wieder verändern sollte, die Renaissance, von Italien ausgehend, prägte das Ideal der Schönheit bis zum heutigen Tage, die Malerei, Baukunst und Bildhauerkunst erreichten ungeahnte Höhen, eine Vorläuferin der Aufklärung erschütterte das mittelalterliche Weltbild vom Wissen über das All bis zur Infragestellung aller Werte, nichts war plötzlich wie es immer gewesen war. Das Mittelalter war nicht dunkel gewesen, doch nun strahlte ein neues Licht.

Es war ein Griff nach den Sternen, machtpolitisch bald ein vergeblicher, weil zu den Folgen der Entwicklung auch neue europäische Koalitionen gehörten, die alles daran setzten, keine Hegemonie eines Reiches zuzulassen, weil die philosophische Zuspitzung des Denkens, die Verbreitung gedruckten Wissens und die moralische Hemmungslosigkeit des katholischen Kirchenmonopols zur Reformation und zu Kriegen führte, schlimmer als alles Dagewesene, weil der Fluss der unermesslichen Reichtümer aus der Neuen Welt falsch gesteuert wurde, und weil sich Erben wahrer Größe nie ihres Reichtums würdig erweisen.

Was blieb, war jedoch die Grundlage für Entwicklungen, die eine Weltkultur und eine Verfeinerung allen Lebens nach sich zogen, vom Alltag bis zur Staatskunst, wie es das bis dahin nicht gegeben hatte. Es war Europa, das die Erde reicher machte um Musik, die aus dem Himmel zu kommen schien, um Kunstwerke, die für die Ewigkeit geschaffen wurden, um Wagnisse des Denkens, die die Menschenrechte und die Demokratie verwirklichen sollten. Andere Reiche anderer Kontinente haben auch Großes geschaffen seitdem, aber nichts ist vergleichbar mit der Fülle an Herrlichkeit, die Europa hervorbrachte.

Die Aufklärung des 18. Jahrhunderts hat die Französische Revolution mit sich gebracht und das Ahnen der Unterdrückten um die Machbarkeit von Chancengleichheit und Gerechtigkeit, aber im Zuge der Napoleonischen Kriege auch die Geißel der beiden letzten Jahrhunderte: den Nationalismus.

Er war es, der letztlich zu den Auseinandersetzungen führen sollte, die Europa fast zerstörten und seine Vorherrschaft endgültig beendeten. Im Osten und im Westen haben nun andere das Beste, was von unserem Kontinent ausgegangen war, sich angeeignet und damit Weltmacht erlangt. Ob sich diese Erben als würdig erweisen werden, ist fraglich.

Als bald nach dem letzten Krieg Menschen darin gingen, eine Montanunion zu schaffen, geschah dies, um nach den Katastrophen von 1870, 1914 und 1939 die beiden ewigen Feinde Deutschland und Frankreich wirtschaftlich aneinander zu binden. Wenige wagten es damals, an eine europäische Einheit zu denken, noch weniger, solche Gedanken auszusprechen. Doch der Beginn war wirtschaftlich, weil wir in einer Welt leben, die den Materialismus zur Religion erhoben hat, und weil nur die Wirtschaft Fakten schaffen kann, die auch verstanden werden. Umgekehrt wäre das nicht gegangen. Das Wachsen der Europäischen Gemeinschaft war das einer Wirtschaftsgemeinschaft, der EWG, aber immer mehr Verträge gingen auf andere Aspekte ein. In den letzten zwanzig Jahren ging die Zusammenführung der Staaten in einer unerwarteten Dynamik weiter, und keiner der Gründungsväter des europäischen Gedankens, oder gar der ersten, die im 19. Jahrhundert von einer Europäischen Idee träumten, wie Victor Hugo, hätte eine solche Geschwindigkeit für möglich gehalten.

Was hier erreicht wurde und angestrebt wird, war und ist das mutigste Experiment der Geschichte: auf wirtschaftlichem Weg die Verankerung der Grundsätze der Menschenrechte und die Ächtung von Kriegen zu erreichen, in einem Kontinent, der von mehr Verschiedenheiten geprägt ist als jeder andere. Mit der Ausnahme der Vereinigten Staaten von Amerika, die historisch und bevölkerungsmäßig gänzlich andere Voraussetzungen hatten (und diese nützten und damit das reichste und mächtigste Land der Welt wurden) hat kein Kontinent Vergleichbares erreicht. Man stelle sich eine Einheit der afrikanischen, südamerikanischen, asiatischen oder nur arabischen Staaten vor, unter der Voraussetzung von Demokratie und Einhaltung der Menschenrechte! Doch ebenso undurchführbar musste ein solches Wagnis noch vor einer Generation in Europa erscheinen, und 1900 hatte es gerade zwei Republiken gegeben, Frankreich und die Schweiz.

Es gibt berechtigte Vorbehalte:

„Das Zustandekommen der Europäischen Union wird nationale Eigenheiten und Charakteristika beseitigen“ – aber wäre das nicht in einer Welt der unbegrenzten Kommunikation, der Globalisierung und des Medienzeitalters ohnedies geschehen?

„Es wird das Zugehörigkeitsgefühl zu einem Staat schwächer werden“, damit aber auch der Nationalismus, der beispielsweise im Sport immer noch seine Gefährlichkeit zeigt (das Beispiel der Heimkehr Schranz’ aus Sapporo hat damals sogar Kreisky erschüttert), oder wenn populistische Meinungsbildner sich seiner bemächtigen, in Medien oder in der Politik. Ob ein europäischer Nationalismus zu Konflikten mit anderen Teilen der Welt führen wird, wird sich zeigen, aber diese Auseinandersetzung hätte in jedem Fall stattgefunden. So ist Europa besser dafür gerüstet.

Regionale Zugehörigkeit wird eher noch betont werden. Gerade in einem liberalen, minderheitenfreundlichen Europa werden die Rechte und Traditionen, soweit sie den Weltströmungen standhalten, besser überleben als ohne dieses.

„Kleine Staaten werden kleiner, große größer im neuen Europa.“ Auch das wäre so oder so eingetreten, die Ausformung demokratischer Prinzipien, die gerade jetzt stattfindet, wird erweisen, ob nicht eben diese Entwicklung verändert werden kann.

„Der Beamtenmoloch in Brüssel vereinheitlicht alles, bis zur Krümmung von Salatgurken.“ Das Standardisieren von Werten ist aber die einzig messbare Form von Regulierung. Vielleicht arbeiten Tausende in Brüssel an perversen Auswüchsen einer Regulierungswut. Wenn aber das mit sich bringt, dass die Arbeit anderer ermöglicht, dass soziale Mindeststandards in allen Mitgliedsländern – und umso mehr in den weiteren Beitrittsländern! – eingeführt werden, die Gleichberechtigung der Geschlechter, das Recht auf Bildung, die Ächtung der Todesstrafe, medizinische Grundversorgung auf hohem Niveau, Asylrecht für Flüchtlinge, Wohlstand für die möglichst Meisten, dann ist erreicht, was zu erträumen noch gestern niemand wagte.

„Die Großkonzerne beherrschen die EU.“ Würden sie Einzelstaaten weniger beherrschen? Die Macht der EU wird hingegen wesentlich effizienter die Einhaltung von Vorschriften bewirken können als das vor allem Kleinstaaten möglich gewesen wäre.

Der Verlust an Identität, größere Abhängigkeit von weltwirtschaftlichen Prozessen, problematische Entwicklungen wie in der Gentechnologie oder im Umweltbereich wären ohne Frage auch ohne die EU zu schwierigen Herausforderungen der Gegenwart geworden. Wenn überhaupt, ist es einem starken Europa eher möglich, hier einzugreifen.

Nicht zuletzt: Kriege zwischen Mitgliedsstaaten werden in Zukunft immer unrealisierbarer. Das allein wäre, nach den Abermillionen Toten der Vergangenheit, eine Erlösung ohnegleichen.

Diese EU ist aus vielen Gründen nur über die Ökonomie zum Erfolg befähigt. Wirtschaftlich ist das Risiko ungeheuer. Niemand weiß, wie der Götze unserer Zeit, der Markt, auf diese Herausforderung reagieren wird. Das ist der einzige Grund, warum es gefahrloser gewesen wäre, diesen Weg nicht zu gehen. Eine Weltwirtschaftskrise ist jedoch auch ohne das Zutun Europas möglich und von einem geeinten Europa jedenfalls eher abwendbar. Ob die möglichen Errungenschaften das Wagnis wert sind, wird sich zeigen. Die dräuende Unwahrscheinlichkeit kriegerischer Konflikte spricht dafür. Einen Weg zurück gibt es nicht. Scheitert Europa wirtschaftlich, scheitert alles.

Und wovon heute noch nicht geflüstert werden kann, wird, wenn es hier gelingt,  einmal Wirklichkeit werden: Beethovens Neunte wurde nicht für Europa geschrieben, sondern für die Welt. Alle Menschen werden Brüder…

Die Voraussetzungen der anderen sind nicht Hoffnung verheißend. Die USA sind zu berauscht von der alten Versuchung der Menschheit, die Weltherrschaft zu erreichen, scheinen dem Materialismus am meisten verfallen und bringen zu wenig an moralischer Kraft mit, um ihre Rolle auszufüllen.

Die anderen Kontinente sind noch zu weit entfernt von der Anerkennung der Demokratie, zu sehr nationalistischen Denkmustern verhaftet, wirtschaftlich außerstande, den Luxus der Freiheit als Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens zu akzeptieren.

Der alte Kontinent, in dem vor zweieinhalb Jahrtausenden die Demokratie geboren wurde, der vor einem halben Jahrtausend den neuen Menschen, seinen Geschmack, seine Sicht der Schönheit und Gerechtigkeit gebar, hat die Aufgabe, wieder einmal das Mögliche aufzuzeigen. An einer solchen Herausforderung zu zerbrechen wäre nicht unehrenhaft. Es würde nur die Entwicklung der Menschheit um eine Ewigkeit zurückwerfen. Dass das mit einer Kleinigkeit wie dem Euro zu tun hat, kann tragisch werden. Wer aber den Mut hat, sich dem Unwägbaren zu stellen, hat die Pflicht, dem Gelingen zu dienen. Das Teilenkönnen wird die Zukunft der Erde bestimmen. Europa hat zuerst seinen ungeheuren Reichtum zu teilen, noch einmal der Welt schenken zu können, was niemand sonst aufbieten kann.“

(geschrieben 1999…)

Macbeth zu zitieren angesichts des aktuellen Irrsinns ist auch anderen schon eingefallen: http://www.economist.com/node/18713850

Was am Anfang dieses Endes stand: http://www.peshawar.ch/varia/winston.htm

 

Auld Lang Syne

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Man muss wahrscheinlich  das hier dazu hören und sehen (vor allem die Sequenz 01:54), und, ja, auch das hier, und dann sollte man in Edinburgh beim Military Tattoo gewesen sein, im Hochland, am Loch Ness, am Loch Lomond und an allen diesen Orten, für die Schottland zurecht berühmt ist.

Vielleicht sollte man aber auch in Glasgow gewesen sein, in einem Pub, an einem Abend, an dem Celtic verliert, wo ein Pint noch 1.90 GBP kostet, und dann in einem anderen, in dem die wütende Musik des Punk noch donnert, die langsam wieder lauter wird überall, wo es keine Zukunft mehr gibt für die Jungen. Es ist leicht, einen Nachruf zu schreiben auf Glasgow, aber es ist auch schwer keine Hymne zu schreiben auf die Stadt am Clyde ((c) Peter Sager). Ich mag die kaputten Städte, Neapel, Lille, Belfast, Rostock, da passt Glasgow dazu, das so hässlich ist, aber erbarmungslos cool, das auch und das vor allem. Diese Städte haben eine andere Würde, eine, vor der ich den Hut ziehe.

Das Ende der Welt, ist, wie man auf einem der Bilder sieht, zu verkaufen. Es ist so weit.

Mehr Bilder: in Facebook und hier.

Über Auld Lang Syne weiß natürlich Wikipedia alles: http://de.wikipedia.org/wiki/Auld_Lang_Syne

Rule, Britannia!

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Da müssen die Iren jetzt einmal ganz stark sein: ihre wunderbare Insel ist nicht sooo anders als die ihres schwierigen Nachbarn. Gut, England hat die besseren Kirchen. Dafür hat Irland ein paar bessere Küsten. Die Pubs sind da wie dort herrlich. Irland ist nach einer kleinen Unterbrechung wieder mehr pleite. Aber das sind wir eh bald alle. Es gibt noch ein paar Unterschiede, aber ich mag beide Inseln.

Was Paul Theroux über die Engländer sagte, gilt auch für beide: „Sie tapezieren ihre Decken! Sie setzen weichgekochten Eiern Pudelmützen auf! Sie sagen „Sorry!“, wenn du ihnen auf die Füße trittst! Sie fahren links! Sie sonnen sich in Unterwäsche! Sie haben noch Milchflaschen und Milchmänner!“

Mehr Bilder (diesmal alle nur in Handy-Qualität!): hier

 

Pastis und Spitzenhäubchen

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Vorab: es gibt neue Reisen in meinem Sortiment, sie reichen bis zum Frühling 2012 und sind unter „Termine“ einsehbar.

Bilder aus der Bretagne, wo die Wolken tief über Deinem Kopf rasen wie ein fliegender TGV, von der Côte Sauvage auf Quiberon, von der Smaragdküste und der Küste des rosa Granits, aus St. Malo, Jersey und vom Mont St. Michel, und dann noch ein paar besondere Werke aus einem meiner liebsten Museen in der Normandie, dem Musée des Beaux-Arts in Rouen.

The close ups can get rough
when your’e walking in the wild west end
Dire Straits

Mehr Bilder: hier