Bilder, die diesen hier ähneln, weil man das Rad gerade dort nicht neu erfinden kann. Die Côte d’Azur ist eine meiner Traumlandschaften, und heuer konnte ich noch einige Tage im November dort verbringen. Meine Heimat dort ist Antibes, und Antibes ist besonders. Andere Motive waren Cannes, Monaco, Nizza, Èze Village und Cap Ferrat.
Archiv der Kategorie: Spuren, Bilder
Inhalt
Eine Residenz in Siam – A Home Away from Home
Ein Dach überm Kopf – über Hotels
Belmondos Fluch – The Sun Also Sets
2020 – ins Land um Rom und vieles mehr
Das traurigste Bild der Welt – eine Erzählung darüber
Trio Infernale – drei verlorene Ziele
2019 naht… und ich werde durch Kakao gezogen
Semana Santa 2018 – aktuelle Bilder aus Andalusien
Reisen 2018 und aktuelle Bilder
A Last Night – Abschied von einer Insel
Besuchen Sie Europa – solange es noch geht…
Aus den Iden des Mai – und erste Blicke ins 17er-Jahr
Rajasthan – Bilder einer Reise
Bilder, die sprechen – was Mantua erzählt
… wie Gott in Frankreich – Neues von dort
Eyes wide open – Heimkehr in den Norden
Ein Flâneur in Sevilla – aktuelle Bilder aus Andalusien
Aranjuez – Kierling – Von Bach zu Rodrigo und Kafka
Ein kurzer Brief zum langen Abschied – Marokko revisited
Côte d’Azur – neue Bilder aus einer alten Heimat
Für heuer – Bilder aus Südwestfrankreich
Zwölf Minuten – ein Essay über Sevilla und Vincente
Die vergessene Revolution – über die Commune und Paris
Ein Papst tritt ab – über das Papsttum, das Schisma, Padua, Giotto und das späte Mittelalter
Sieben Monate mit Theo – über einen, der nicht mehr wollte
Ultimo Viaggio – eine letzte Reise – über eine, die gegangen ist
A Dream Come True – eine maghrebinische Geschichte aus Marokko
Venice for Pleasure – eine von GEO ausgezeichnete Gebrauchsanweisung für Venedig
COS I’M FREE – eine Geschichte, die Mut machen soll
A Long Happy Hour – Bilder und Impressionen aus Südengland
Das größere Puzzle – ein wenig vom Absurden
Der letzte Kreis der Hölle – volkstümliche Musik revisited – ein Wutanfall
Zwei Blondinen in Rom – über Cleopatra und Rom
:-) – über Reiseleiter
Österliches aus dem Morgenland – Bilder und Zeilen aus Marokko
Neue Bilder… – aus Marokko und Israel
Küste des Lichts – aus der Côte d’Azur
Eine wiedergefundene Zeit – Zeilen und Bilder aus Südwestfrankreich
Die Sixtina des Impressionismus – Monet und die anderen – das Musée Jeu de Pomme
Look Back in Anger – ein Nachruf auf eine Hoffnung und den €uro
Auld Lang Syne – Bilder und Gedanken aus Schottland
Rule, Britannia! – Bilder und Worte aus England
Pastis und Spitzenhäubchen – Bilder aus der Normandie und der Bretagne
Gotik und Gärten – Fotos: Lothringen, Champagne, Île de France, Normandie
Eines langen Tages Reise in die Nacht – ein Sonnenuntergang (und etwas mehr) aus Irland
Stille Tage in Clichés – Eindrücke aus dem Loiretal
Gehrys sehr famose Bude – Bilbao und Baskenland
Kennst Du das Land, wo die Zitronen blüh’n? – aus dem Golf von Neapel
Die Irren von Baalbek – dunkle Ahnung und helle Bilder im Libanon
Im Land ohne Lächeln – China, Impressionen und Reflexionen
Eine Lesung – Egon Friedell – Kulturgeschichte der Neuzeit (Podcast)
Von Städten und Büchern – über das Lesen von Büchern und Städten
Artenkunde der Reisenden – über Menschen auf Reisen
Ein 1. Preis der GEO-Reisecommunity… – ebendas
Artenkunde der Reiseleiter – über arbeitende Menschen auf Reisen
Zanzibar – über Klaus Mann, Cannes, Nizza und eine seltsame Nacht
Pardon me boys, is that the Chattanooga Choo Choo? – über die ÖBB
Addio, Italia! – Wehmut einer Enttäuschung
Beginn einer lebenslangen Suche – Anfänge eines Lebens mit Italien
Understatement in Cash – über die Toskana
Peter Paul Rubens – Malerfürst in X-Large – über Rubens
Tiepolo – die Entdeckung der Langsamkeit – über Tiepolo, Langsamsein und Präimplantationsdiagnostik
Touristengebet, aktualisiert – ein augenzwinkerndes Gebet
Reiseleiter? – Reiseleiter! – warum trotz allem
Marcel Prousts Fragebogen – zum Nachmachen
Der Alte von Cosenza – über Lyrik
Hier blühen keine Zitronen – über die Renaissance und die Schönheit
Lawrence von Arabien – der englische Patient – über ihn
Der schönste und traurigste Ort der Welt – Versailles
Warum ich kein Diplomat geworden bin – und worüber ich sehr froh bin
Rom mit Kindern (oder ohne) – aber eher mit, „ohne“ steht woanders
Ex Oriente Lux – über Lissabon und die Algarve
Ein geheim gehaltenes kleines Kunstwerk – über Reiseführer und Budapest
Österreichische Printmedien – in Anlehnung an „Yes, Minister“
Brief an eine Tochter – über jüngere Kunst
Weihnachten und viel mehr – meine alljährliche Weihnachtsgeschichte von Axel Corti
Ob es das Christkind gibt? – Brief an einen jungen Menschen
Zugänge “Vier” – ein Quiz, wie auch:
Zugänge “Drei”, Zugänge “Zwei”, Zugänge “Eins”
Für heuer
bleibt nicht mehr viel zu tun, jedenfalls was meine Reisen betrifft. 2014 ist in Planung, unter „Termine“ (im Menu oben) steht dort bereits das meiste. Ein paar Bilder aus Südwestfrankreich, mehr wie immer unter http://tinyurl.com/pxlxta3:
A Long Happy Hour
ist jeder Besuch der seltsamen und wunderbaren britischen Insel.
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Weitere aktuelle Bilder aus Südengland:
Siehe auch: http://www.kriegelstein.eu/rule-britannia/
:-)
Neue Bilder aus Italiens Süden: hier klicken
Neue Bilder…
aus Marokko und Israel:
https://picasaweb.google.com/107054723244977319050?feat=email
Küste des Lichts
[nggallery id=18]Die Côte d’Azur ist eine einzige Ode an die Schönheit. Zu jeder Tages- und zu jeder Jahreszeit ist es das Licht dieser Küste, das in seinen Bann schlägt. Die Bilder sind aus Cannes, Nizza, Monaco, St. Tropez, Èze und Antibes – und aus St. Jean/Cap Ferrat mit der märchenhaften Villa Ephrussi de Rothschild.
Eine wiedergefundene Zeit
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Der Südwesten im Spätsommer – eine Reise durch Midi, Périgord und Aquitanien: Toulouse – Carcassonne – Albi – Sarlat – St. Léon-en-Vézère – Monbazillac – Bordeaux – Arcachon – die Düne von Pilat – La Rochelle – St. Émilion – Moissac.
In Albi war ich zuletzt, als die Welt und ich noch jung waren. Ich hatte damals noch keinen Zugang zu so vielen Aspekten der Schönheit gefunden, aber ich weiß, dass ich, aus der Rue Ste. Cécile heraustretend auf diesen Platz, von dem aus man diese absolut unfassbare Apsis sieht, schon damals innerlich auf die Knie gesunken bin.
Heute sehe ich mehr, ich habe einen Blick bekommen für Licht, für Erstrangiges und für Tiefes. Ich weiß auch ein bisschen mehr, zum Beispiel dass die Menschen der Romanik durch ihre bildhauerischen Werke „hindurchgesehen“ haben. Sie haben hinter der äußeren, durchsichtigen Form das Wesentliche gesehen, das Spirituelle, das, was zählt.
In Toulouse und Moissac begegnet man der Romanik als ob sie nicht von gestern wäre, als ob sie von jenem alten Mann eben geschaffen worden wäre, der im Café gegenüber seinen Suze schlürft und lächelt.
Mehr zu sehen und mehr zu wissen heißt nicht mehr zu haben. Vielleicht habe ich damals, als das Wünschen noch geholfen hat, noch durchsehen können durch das Äußere, vielleicht konnte ich dem, worum es geht, noch näherkommen. Die Troubadoure Aquitaniens haben davon gesungen, vom Glück, das nur reinen Seelen verheißen ist, von Parsifal und vom Gral, den dort die Albigenser versteckt haben, am Montségur, als alles verloren war. Die Pilger auf dem Weg nach Santiago sind auf jenen Strassen gegangen, einem ungewissen Schicksal entgegen, jedoch in der Gewissheit des richtigen Weges.
Die Welt ist älter geworden, das muss sie wohl, und ich bin es auch. Wir wissen so viel, wir glauben so wenig, wir ahnen noch, wie viel wir nicht mehr spüren, und das geht auch vorbei. In Frankreichs Südwesten kommt man Europa dort nahe, wo es am größten war als es jung war. In Albi wieder niederknien zu dürfen war schön. Aber das ist dort alles.
„But I was so much older then
I’m younger than that now.“
Bob Dylan, My Back Pages
Mehr Bilder: https://picasaweb.google.com/akriegelstein/ToulouseBordeauxMidiPerigordAquitanien?authuser=0&feat=directlink
Für die Teilnehmer dieser Reise, die dabei AIRBUS besucht haben – wie der 380er heute innen aussieht, sieht man hier: http://www.kriegelstein.eu/?p=377
Die Sixtina des Impressionismus – Monet und die anderen
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Monets Seerosen aus der Orangerie in den Pariser Tuilerien.
Die Anderen (Soutine, Renoir, Picasso, Utrillo, Modigliani, Matisse, Cézanne) gibt’s unter https://picasaweb.google.c
Auld Lang Syne
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Man muss wahrscheinlich das hier dazu hören und sehen (vor allem die Sequenz 01:54), und, ja, auch das hier, und dann sollte man in Edinburgh beim Military Tattoo gewesen sein, im Hochland, am Loch Ness, am Loch Lomond und an allen diesen Orten, für die Schottland zurecht berühmt ist.
Vielleicht sollte man aber auch in Glasgow gewesen sein, in einem Pub, an einem Abend, an dem Celtic verliert, wo ein Pint noch 1.90 GBP kostet, und dann in einem anderen, in dem die wütende Musik des Punk noch donnert, die langsam wieder lauter wird überall, wo es keine Zukunft mehr gibt für die Jungen. Es ist leicht, einen Nachruf zu schreiben auf Glasgow, aber es ist auch schwer keine Hymne zu schreiben auf die Stadt am Clyde ((c) Peter Sager). Ich mag die kaputten Städte, Neapel, Lille, Belfast, Rostock, da passt Glasgow dazu, das so hässlich ist, aber erbarmungslos cool, das auch und das vor allem. Diese Städte haben eine andere Würde, eine, vor der ich den Hut ziehe.
Das Ende der Welt, ist, wie man auf einem der Bilder sieht, zu verkaufen. Es ist so weit.
Mehr Bilder: in Facebook und hier.
Über Auld Lang Syne weiß natürlich Wikipedia alles: http://de.wikipedia.org/wiki/Auld_Lang_Syne














































