Schlagwort Archiv: Frankreich

Reisen 2018 und neue Bilder

Unter „Termine“ rechts oben sind Reisen des kommenden Jahres einsehbar (Work in Progress).

Bilder einer Reise in Frankreichs Nordwesten finden sich unter https://goo.gl/photos/CMy2q2etmrRaAxHv5.

Herzlich,

Alexander

 

18 Jun 2017

2018

… beginnt sich auch in meiner kleinen Welt abzubilden. Erste Reisen sind unter „Termine“ einsehbar.
Ich werde wieder verstärkt in Frankreich sein – heuer musste dort viel abgesagt werden, die Ereignisse in Paris und Nizza hatten ihre Auswirkungen. Möge das Land zur Ruhe kommen, und die Welt.

Noch heuer führt es mich und führe ich andere nach Südostasien: https://www.ruefa.at/angebote/details/Gefuehrte-Studienreisen/Gefuehrte-Studienreisen/RR-GRSTV/RR-GRSTV/RRSTUDVIET/vietnam-und-kambodscha-das-laecheln-der-khmer/ – Lust?

Jüngere Bilder von einer Ö1-Reise auf den Spuren Hermann Hesses ins Tessin und in die Lombardei: https://goo.gl/photos/L9fgqdDv8PzDhV5W7

Ebenfalls kürzlich durfte ich Kunststädte im Veneto bereisen: https://goo.gl/photos/vjzvryrSHNzCSbP4A

Let’s live!

cof

 

 

23 Mai 2017

… wie Gott in Frankreich

2015 bringt mir ein Bukett erlesener Reisen, u.a. für den Ö1-Club, Reisen nach Indien, Vietnam und Kambodscha und in Teile Europas, die ich schon seit einiger Zeit wieder besuchen wollte. Das und mehr steht nun unter „Termine„.

Diesmal gibt es fangfrische Bilder aus der Normandie, der Bretagne, aus dem Loiretal und aus Fontainebleau. Mehr: (und dort wesentlich besser betrachtbar): https://picasaweb.google.com/107054723244977319050

Und für alle, die mit mir verreis(t)en: Hinter’m Horizont geht’s weiter ;) http://youtu.be/-JIgEKzs9CI

28 Jul 2014

Für heuer

bleibt nicht mehr viel zu tun, jedenfalls was meine Reisen betrifft. 2014 ist in Planung, unter „Termine“ (im Menu oben) steht dort bereits das meiste. Ein paar Bilder aus Südwestfrankreich, mehr wie immer unter http://tinyurl.com/pxlxta3:

04 Sep 2013

Die vergessene Revolution

[nggallery id=1] 1871 lebte die Pariser Commune einen kurzen Traum

Es ist einer der schönsten Spaziergänge, die Paris bietet, und Paris bietet schönere Spaziergänge als jede andere Stadt der Erde: der Friedhof Père Lachaise im Osten der Stadt ist ein Mekka der Romantiker. In einem riesigen, hügeligen Park gibt es verwunschene Alleen, monumentale Grabdenkmäler und Familientempel, abgeschiedene Orte der Erinnerung und Stätten der letzten Ruhe für einige der Größten: Oscar Wilde, Simone Signoret, Gioacchino Rossini, Marcel Proust, Édith Piaf, Jim Morrison, Honoré de Balzac, Beaumarchais, Gilbert Bécaud, Sarah Bernhardt, Maria Callas, Frédéric Chopin, Max Ernst, Yves Montand – das ist bloß ein Auszug aus einer Liste von Berühmtheiten, die dort begraben sind.

Im Süden des Friedhofs liegen stets Blumen und Kränze an der „Mauer der Commune“: hier endete vor etwas mehr als 140 Jahren eines der blutigsten Kapitel der Geschichte von Paris und Frankreich. (mehr …)

09 Dez 2012

Küste des Lichts

[nggallery id=18]Die Côte d’Azur ist eine einzige Ode an die Schönheit. Zu jeder Tages- und zu jeder Jahreszeit ist es das Licht dieser Küste, das in seinen Bann schlägt. Die Bilder sind aus Cannes, Nizza, Monaco, St. Tropez, Èze und Antibes – und aus St. Jean/Cap Ferrat mit der märchenhaften Villa Ephrussi de Rothschild.

18 Okt 2011

Eine wiedergefundene Zeit

[nggallery id=17]

Der Südwesten im Spätsommer – eine Reise durch Midi, Périgord und Aquitanien: Toulouse – Carcassonne – Albi – Sarlat – St. Léon-en-Vézère – Monbazillac – Bordeaux – Arcachon – die Düne von Pilat – La Rochelle – St. Émilion – Moissac.

In Albi war ich zuletzt, als die Welt und ich noch jung waren. Ich hatte damals noch keinen Zugang zu so vielen Aspekten der Schönheit gefunden, aber ich weiß, dass ich, aus der Rue Ste. Cécile heraustretend auf diesen Platz, von dem aus man diese absolut unfassbare Apsis sieht, schon damals innerlich auf die Knie gesunken bin.

Heute sehe ich mehr, ich habe einen Blick bekommen für Licht, für Erstrangiges und für Tiefes. Ich weiß auch ein bisschen mehr, zum Beispiel dass die Menschen der Romanik durch ihre bildhauerischen Werke „hindurchgesehen“ haben. Sie haben hinter der äußeren, durchsichtigen Form das Wesentliche gesehen, das Spirituelle, das, was zählt.

In Toulouse und Moissac begegnet man der Romanik als ob sie nicht von gestern wäre, als ob sie von jenem alten Mann eben geschaffen worden wäre, der im Café gegenüber seinen Suze schlürft und lächelt.

Mehr zu sehen und mehr zu wissen heißt nicht mehr zu haben. Vielleicht habe ich damals, als das Wünschen noch geholfen hat, noch durchsehen können durch das Äußere, vielleicht konnte ich dem, worum es geht, noch näherkommen. Die Troubadoure Aquitaniens haben davon gesungen, vom Glück, das nur reinen Seelen verheißen ist, von Parsifal und vom Gral, den dort die Albigenser versteckt haben, am Montségur, als alles verloren war. Die Pilger auf dem Weg nach Santiago sind auf jenen Strassen gegangen, einem ungewissen Schicksal entgegen, jedoch in der Gewissheit des richtigen Weges.

Die Welt ist älter geworden, das muss sie wohl, und ich bin es auch. Wir wissen so viel, wir glauben so wenig, wir ahnen noch, wie viel wir nicht mehr spüren, und das geht auch vorbei. In Frankreichs Südwesten kommt man Europa dort nahe, wo es am größten war als es jung war. In Albi wieder niederknien zu dürfen war schön. Aber das ist dort alles.

„But I was so much older then
I’m younger than that now.“

Bob Dylan, My Back Pages

Mehr Bilder: https://picasaweb.google.com/akriegelstein/ToulouseBordeauxMidiPerigordAquitanien?authuser=0&feat=directlink

Für die Teilnehmer dieser Reise, die dabei AIRBUS besucht haben – wie der 380er heute innen aussieht, sieht man hier: http://www.kriegelstein.eu/?p=377

 

06 Okt 2011

Pastis und Spitzenhäubchen

[nggallery id=10]

Vorab: es gibt neue Reisen in meinem Sortiment, sie reichen bis zum Frühling 2012 und sind unter „Termine“ einsehbar.

Bilder aus der Bretagne, wo die Wolken tief über Deinem Kopf rasen wie ein fliegender TGV, von der Côte Sauvage auf Quiberon, von der Smaragdküste und der Küste des rosa Granits, aus St. Malo, Jersey und vom Mont St. Michel, und dann noch ein paar besondere Werke aus einem meiner liebsten Museen in der Normandie, dem Musée des Beaux-Arts in Rouen.

The close ups can get rough
when your’e walking in the wild west end
Dire Straits

Mehr Bilder: hier

 

 

16 Jul 2011

Stille Tage in Clichés

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Mai im Loiretal – dass das schön ist, ist ein Cliché. So what. Es stimmt. Mehr: http://tinyurl.com/3jslumr

25 Mai 2011

Zanzibar

Nietzsche war immer unterwegs, gerne verbrachte er Winter in Venedig, Sorrent, Nizza. In Nizza bin ich seine Quartiere diesmal besuchen gegangen, die, die es noch gibt. Und in Èze war ich, wo der dritte Teil des Zarathustra entstand. Marc Chagalls Grab habe ich in St. Paul de Vence wieder besucht.

In Cannes wollte ich die ZanziBar besuchen, am Anfang der Fußgängerzone bei der Rue d’Antibes in der Altstadt. Irgendwie ist sich das dann nicht ausgegangen. Klaus Mann war dort Stammgast, noch in der Nacht vor seinem Freitod hat er dort einen Matrosen kennen gelernt. Klaus Mann liegt in Cannes begraben.

In der letzten Nacht in Nizza war ich dann noch in der Bahnhofsgegend. In einer Spelunke wurde es früh – mit Rachel, die aus Ghana kommt und mir die Mädchen aus dem Senegal ans Herz legte, und ihrer Freundin Mary, die aus Liberia ist und schwört, dass die Mädchen dort alle anderen übertreffen. Und mit Jean-Paul und David und den anderen. Den größeren Teil der Nacht standen wir vor dem Lokal und stellten unsere Gläser auf parkende Wagen. Verstöße gegen das Nichtrauchergesetz sind teuer. Wir haben viel gelacht und sehr gelebt. Als ich ging, fiel mein Blick auf den Namen der Bar: „Le Zanzibar“, allerdings Nizza. Ich denke, Klaus Mann war trotzdem da.

15 Feb 2011