Spuren, Bilder

Reisen 2018 und neue Bilder

Unter „Termine“ rechts oben sind Reisen des kommenden Jahres einsehbar (Work in Progress).

Bilder einer Reise in Frankreichs Nordwesten finden sich unter https://goo.gl/photos/CMy2q2etmrRaAxHv5.

Herzlich,

Alexander

 

18 Jun 2017

2018

… beginnt sich auch in meiner kleinen Welt abzubilden. Erste Reisen sind unter „Termine“ einsehbar.
Ich werde wieder verstärkt in Frankreich sein – heuer musste dort viel abgesagt werden, die Ereignisse in Paris und Nizza hatten ihre Auswirkungen. Möge das Land zur Ruhe kommen, und die Welt.

Noch heuer führt es mich und führe ich andere nach Südostasien: https://www.ruefa.at/angebote/details/Gefuehrte-Studienreisen/Gefuehrte-Studienreisen/RR-GRSTV/RR-GRSTV/RRSTUDVIET/vietnam-und-kambodscha-das-laecheln-der-khmer/ – Lust?

Jüngere Bilder von einer Ö1-Reise auf den Spuren Hermann Hesses ins Tessin und in die Lombardei: https://goo.gl/photos/L9fgqdDv8PzDhV5W7

Ebenfalls kürzlich durfte ich Kunststädte im Veneto bereisen: https://goo.gl/photos/vjzvryrSHNzCSbP4A

Let’s live!

cof

 

 

23 Mai 2017

Bilder aus Südspanien

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25 Mai 2015

Rajasthan

Bilder einer Reise durch Rajasthan: http://goo.gl/eJJzDZ

Aus meinem ehemaligen Blog, Bilder aus Südindien 2010: http://goo.gl/AYxwrV

 

16 Feb 2015

Bilder, die sprechen

„Sie sind FREMD!“
Sie sind fünfzig Millionen, mindestens, genau weiß das niemand.

Manche suchen ein besseres Leben, manche nur irgendein Leben, manche wollen dem Tod entfliehen, Hunger, Epidemien oder Krieg.

Wie wir mit ihnen umgehen, daran werden wir einmal gemessen werden. Einfache Lösungen, nein: irgendwelche Lösungen sind nicht in Sicht. Nicht einmal die beklemmende Stille übertönende Antworten sind leicht zu finden, wenn irgendwer diesen ganzen Wahnsinn anspricht.

Nur „fremd“, fremd sind sie nicht. Sie sind welche von uns, wenn auch von woanders.

Spaziert man durch Mantua, begegnet man in den beiden großen Residenzen, dem Herzogspalast und dem Sommersitz del Tè der Gonzaga, Menschen, die vor Jahrhunderten gelebt haben. Es ist nicht wichtig zu wissen, wann genau, wie es nicht wichtig ist Correggio und Giulio Romano und Andrea Mantegna, die Este oder die Gonzaga zu kennen.
Seien wir ehrlich: über die meisten ihrer Figuren und Themen wissen wir auch schon fast nichts mehr: Ganymed, Eros, Cupido, Psyche und Zeus sind uns nicht mehr vertraut, und noch weniger denken wir bei Federico Gonzaga oder Isabella d’Este an Menschen, die einmal (sehr) gelebt haben. Wie viel weniger noch sind uns die Namenlosen nahe, die Staffage-Figuren, die Statisten, die Früchte-in-Körbe-Füller und die vielen Kinder, die ratlos auf Betrachter blicken, die durch komische Instrumente auf sie starren.

Und doch: wir ahnen, dass Giulio Romano diesen Knaben dazugestellt hat, weil sein Blick dieses Bild ganz macht. Und wir sehen, worüber die gelacht haben, zotig manchmal und vielleicht verschämt, und was sie schön gefunden haben und was beängstigend. Damals, vor so langer Zeit. Sie wußten noch nichts von der anderen Seite der Welt und wenig von dieser, sie hatten das Zweifeln nocht nicht gelernt und das Hoffen noch nicht verlernt. Aber gegessen haben sie und getrunken, geliebt und gefürchtet, sie haben Wert gelegt auf uns Vertrautes und sie waren wie wir, selbst sie: Kinder der Erde und des Himmels, der Zukunft und des Gesterns, weil es da, woher wir kommen, und dort, wohin wir gehen, keine Zeit gibt, auch kein Woanders.

Sie sind welche von uns, Brüder und Schwestern. Fremd sind sie nur, wenn wir sie verleugnen.

(Die beiden Correggios ganz am Ende sind natürlich aus dem KHM in Wien, aber sie waren einmal in Mantua, für wo sie gemalt worden waren und wohin sie eigentlich gehören. Deshalb habe ich sie hier dazugehängt).

Besser betrachtbar (und zahlreicher) sind die Bilder hier: http://goo.gl/kqwHBg

22 Okt 2014

… wie Gott in Frankreich

2015 bringt mir ein Bukett erlesener Reisen, u.a. für den Ö1-Club, Reisen nach Indien, Vietnam und Kambodscha und in Teile Europas, die ich schon seit einiger Zeit wieder besuchen wollte. Das und mehr steht nun unter „Termine„.

Diesmal gibt es fangfrische Bilder aus der Normandie, der Bretagne, aus dem Loiretal und aus Fontainebleau. Mehr: (und dort wesentlich besser betrachtbar): https://picasaweb.google.com/107054723244977319050

Und für alle, die mit mir verreis(t)en: Hinter’m Horizont geht’s weiter ;) http://youtu.be/-JIgEKzs9CI

28 Jul 2014

Eyes wide open

„Aber reisten wir wohl, wenn wir nicht die Hoffnung hätten, an einem ganz fremden Ort uns selbst zu begegnen? Es ist schön, fremd zu sein, mit allen Städten vertraut, nirgends daheim zu sein. Im Grunde – wer, der viel reist, gibt es nicht zu – sind wir in der Fremde nicht, aber auch in der Heimat nicht ganz zu Hause. Das Endziel alles Reisens wäre vielleicht dieses Gefühl, das die Welt entschwert: ich kenne alles, ich lebte überall, aber ich kann nirgends bleiben. Die Welt gehört mir, aber ich gehöre nicht ganz hinein. Warum sonst hätten wir Deutsche die riesigen Systeme unserer Metaphysik errichtet, diese Festungen der Zuflucht, rücksichtsloser Dauer, unbegrenzter Eroberung, als weil wir uns nirgends zu Hause fühlen? Die Wandernden und Umhergetriebenen sind die Metaphysiker von Geburt.“

Reinhold Schneider, Portugal, 1928

Ein paar Jahre später hätte Schneider das Wort „Eroberung“ nicht mehr verwendet, aber alles andere ist für die Ewigkeit.

Ein wenig von der lebenslangen Müdigkeit Schneiders wird immer stärker auch ein Teil von mir; das Kraftraubende des ständigen Unterwegsseins beginnt im Älterwerden seinen Tribut zu fordern. Es war ja auch schon bisher auch heuer kein kurzer Weg, den ich zurückgelegt habe: von Marokko über Andalusien nach Nordportugal, in den Norden Spaniens, in Frankreichs Südwesten und via Englands Süden geht es nun in die Normandie und in die Bretagne, dann zu den Schlössern an der Loire. So folgerichtig war noch keine meine Tourneen, konsequent von Marrakesch nordwärts.

Es sind heute kleine Siege, die mich noch beflügeln: seit Jahren suchte ich die Stelle, an der ich mich einst über den Ausdruck „eyes wide shut“ gefreut hatte, woran mich der gleichnamige Film wieder erinnert hat. Ich habe das gefunden, beim Wiederlesen von John Le Carrés großartigem „Tinker Tailor Soldier Spy“. Etwas funktioniert noch, dort, wovon ich lebe. Jetzt weiß ich auch, dass ich die Antwort bei Wikipedia gefunden hätte…

Anbei ein paar Bilder vom Jakobsweg (sowie: https://picasaweb.google.com/107054723244977319050/ElCaminoDerWegNachSantiagoDeCompostela?authuser=0&feat=directlink);

Santiago möge uns Reisenden auf der großen Suche weiterhin beistehen.

25 Jun 2014

Ein Flâneur in Sevilla

– mehr: http://tinyurl.com/kbu27ee

– und weitere aktuelle Bilder aus Andalusien: http://goo.gl/nDqUa4

– mein Picasa – Web-Fotoalbum generell, wo Bilder einfach besser betrachtbar sind, Diaschau möglich ist, etc: https://picasaweb.google.com/107054723244977319050

25 Apr 2014

Willkommen!

Teile dieses Blogs sind mittlerweile Inhalt eines (deutschen Französisch-) Schulbuchs, als bester privater Reise-Blog-Beitrag ausgezeichnet (die Venedig-Gebrauchsanweisung, danke, GEO!) und Gegenstand von Foren von Germanisten und anderen Witzbolden ;-)

Darüber, was die Schlagwörter rechts bezeichnen, ist hier einiges zu finden.

Bilder sind in meinem Picasa-Album ersichtlich (ALLE Bilder sind dort besser zu sehen).

Gute Unterhaltung!

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14 Nov 2013

Côte d’Azur

Bilder, die diesen hier ähneln, weil man das Rad gerade dort nicht neu erfinden kann. Die Côte d’Azur ist eine meiner Traumlandschaften, und heuer konnte ich noch einige Tage im November dort verbringen. Meine Heimat dort ist Antibes, und Antibes ist besonders. Andere Motive waren Cannes, Monaco, Nizza, Èze Village und Cap Ferrat.

14 Nov 2013